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Kaffeekunde Teil I – Doch warum kann der Kaffee nach Erdbeere oder Johannisbeere schmecken?

Kaffeekunde Teil I – Doch warum kann der Kaffee nach Erdbeere oder Johannisbeere schmecken?

Von Matthias Hohlrieder

Wir hoffen unser letzter Blogbeitrag zum Thema „Du schmeckst nicht nur den Unterschied“ hat euch gefallen. Es ist uns ein Anliegen nun regelmäßige Blogposts zu verschiedenen Themen zu veröffentlichen.

Unser heutiges Thema ist der Kaffee, seit über 15 Jahren beschäftigen wir uns mit diesem Thema sehr intensiv. Wir möchten aufzeigen das es sehr große Qualitative Unterschiede zwischen verschiedenen Kaffeesorten gibt.

Den du bestimmt schon das Ein oder Andere mal geschmeckt hast 🙂 „Du schmeckst den Unterschied“

Grundsätzlich gibt es über hundert verschiedene Kaffeesorten, jedoch sind für den Endverbraucher nur zwei von wesentlicher Bedeutung. Zum Einen gibt es die so genannte Hochlandbohne, auch Arabica gennant. Wie sein Name schon verrät wächst er auf ca. 1600m Seehöhe und ist somit etwas schwieriger zu ernten. Die Zweite Bohne nennt sich Kaffee Canephora, umgangssprachlich auch Robusta genannt. Auch hier verrät der Name schon einiges, die Bohne ist nicht so sensibel und ist auch im Geschmack etwas erdiger und herber. Es sei nicht gesagt das die Robusta Bohne schlechter ist, absolute Top Robusta können besser schmecken als so manch qualitativ schlechterer Arabica.

Die Anbaugebiete erstrecken sich rundum die Erde in Äquator nähe, dies nennt man auch den Kaffeegürtel. Die Kaffeepflanze ist eine sehr sensible Pflanze und gedeiht nur unter ganz speziellen Bedingungen. Jedes Herkunftsland hat seinen eigenen Geschmack. Ein typischer Kenianer schmeckt eher fruchtig und somit auch etwas säuerlicher. Ein Brasilianer geht wiederum mehr in die Richtung von dunkler Schokolade. Doch warum kann der Kaffee nach Erdbeere oder Johannisbeere schmecken?. Und nein hier werden ganz sicher keine Geschmacksverstärker beim Rösten dazugegeben. Um eine möglichst gesunde Kaffeeplantage führen zu können, legen die Kaffeebauern sehr hohen Wert auf die Artenvielfalt in ihrer Plantage um sie möglichst gesund zu halten. Somit wachsen Erdbeeren, Bananenbäume, Johannisbeersträucher und auch der Kaffeestrauch Stamm an Stamm. Die Bananen fallen zu Boden und werden von der Kaffeepflanze wieder aufgenommen, ein ganz natürlicher Prozess. Aber auch die Aufbereitung spielt dabei eine sehr wesentliche Rolle. Unter Aufbereitung versteht man die Weiterverarbeitung der geernteten Kaffeekirschen. Diese müssen nämlich getrocknet werden. Dabei Unterscheidet man hauptsächlich zwischen gewaschen – „washed“ und trocken „natural“. Bei gewaschenem Kaffee wird die Bohne sofort vom Fruchtfleisch getrennt und danach in Wassertanks fermentiert und getrocknet. Dieses Verfahren benötigt sehr viel Wasser und ist oftmals nur bedingt einsetzbar. Bei Natural hingegen wird die Bohne samt Fruchtfleisch getrocknet und erst später davon getrennt – somit können hier schöne Fruchtsäuren entstehen.

Du möchtest wissen wie die verschiednen Kaffee´s schmecken? In unserer Zentrale in Ternberg bieten wir hervorragende Kaffee´s aus aller Welt an, komm und koste dich durch 🙂

Ab mitte Mai werden wir auch mit Kaffeeschulungen beginnen.

 

ErdbeerenKaffee

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